Selbsthilfegruppen zum Thema „Das schwarze Schaf“

In emails von „schwarzen Schafen“ wie auch in Telefonaten und Gesprächen mit Medienvertretern taucht eine Frage am häufigsten auf:

„Gibt es schon Selbsthilfegruppen zum Thema „Das schwarze Schaf“?

Die Bedeutung einer von Insidern (ich mag den Begriff „Betroffene“ nicht so sehr) in Eigenregie geleiteten Gruppe zum Erfahrungsaustausch ist in meinen Augen gar nicht hoch genug einzuschätzen. Die bekanntesten Beispiele für SHGs sind sicherlich im Suchtbereich (z.B. „Anonyme Alkoholiker„)  zu finden. In München gibt es darüber hinaus eine bereits seit 1989 bestehende Angst-Selbsthilfegruppe: MASH (und bundesweit: „DASH„). Zum Thema Mobbing hab ich ja bereits auf die ausgezeichnete (im wahrsten Wortsinn: Ehrenpreis der Stadt Graz 2013) SHG Mobbing Graz verwiesen.

Im Münchener Selbsthilfezentrum SHZ werden außerdem diverse SHGs zu allen möglichen Themen gelistet. Das SHZ bietet auch Unterstützung bei der Gründung einer eigenen SHG.

Eine SHG zum Thema „Schwarzes Schaf“ gibt es noch nicht. Das Buch und damit das Thema sind erst seit ein paar Wochen in der Welt. Ich hoffe, dass sich die Anzahl der schwarzen Schafe, die sich vernetzen wollen, noch deutlich steigert. Die „schwarze Herde“ versteht sich bereits als eine „virtuelle“ SHG. So etwas kann natürlich nie den direkten persönlichen Kontakt einer SHG ersetzen.

Sollte jemand eine SHG zum Thema gründen wollen, kann ich gerne hier darüber berichten und informieren.
Bitte nutzen Sie die schwarze Herde auch für solche Zwecke!

Peter Teuschel

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3 Kommentare zu Selbsthilfegruppen zum Thema „Das schwarze Schaf“

  1. Energiequelle sagt:

    Die Idee ist sehr gut… allerdings wären regionale Gruppen gut…z.B. in Berlin…München ist ja nicht für alle vor der Haustür…

    • Peter Teuschel sagt:

      Ja, das wird nur mit regionalen Gruppen klappen. Es braucht halt immer eine(n), der so eine Gruppe gründet. Deshalb ist auch Presserummel so wichtig. Je mehr Menschen sich vom Thema angesprochen fühlen, desto mehr regionale Gruppen wird es geben. Momentan ist das noch Zukunftsmusik. Aber: I have a dream … 🙂

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