„Man fühlt sich nicht mehr alleine“

Auf der Seite mediennerd.de (vormals nachgebloggt.de) finden sich Rezensionen zu Büchern, Filmen und Spielen. Eine Besonderheit ist dabei, dass sich Daniel Pietrzik, der die Seite betreibt, darum bemüht, mit den Autoren auch kurze Interviews zu führen.

In diesem Zusammenhang ist eine Rezension des „schwarzen Schafes“ erschienen:

http://mediennerd.de/das-schwarze-schaf-buchtipp-mit-interview/

Sehr gut gefallen hat mir (neben der sehr guten Bewertung :)) vor allem das Fazit am Ende der Besprechung:

„Man fühlt sich nicht mehr alleine“

Das ist ja auch eines der Hauptanliegen des Buches und der Grund für die Existenz der „schwarzen Herde“, nämlich Frauen und Männer mit dieser Erfahrung zu zeigen, dass es sich nicht um einzelne Schicksale handelt, sondern um ein häufiges, aber unterschätztes Phänomen.

Peter Teuschel

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4 Kommentare zu „Man fühlt sich nicht mehr alleine“

  1. comicfreak sagt:

    ..ich wurde/werde von einem Familienmitglied extrem gemobbt. Daraufhin wurde ich auch von der restlichen Familie unter Druck gesetzt und als Aggressor hingestellt, der nur nervt und gegen die arme Mobberin vorgeht.
    Die Rechnung war sehr simpel:
    die Mobberin hat nur mich angegriffen, war zu jedem anderen aber freundlich.
    Folglich war mein nach-Hilfe-suchen das, was den Frieden der Gruppe störte und ich sollte das einfach unterlassen und (sprichwörtlich) lieber still in der Ecke krepieren; das wäre dann halt „tragisch, aber unvorhersehbar“, statt die Familie zu einer Aktion zu drängen und den Mitgliedern ein ungutes Gefühl zu verschaffen.
    Da das über Jahre ging/geht, hat sich sogar mein Mann auf die Seite der Mobberin geschlagen und meint, ich solle mich nicht so anstellen, irgendwann wär halt gut..
    Da zweifelt man an der eigenen Wahrnehmung.

    • Peter Teuschel sagt:

      Liebe comicfreak,
      hätten Sie vielleicht Lust, Ihren Beitrag ins Forum unter „Mein leben als schwarzes Schaf“ oder „Tatort Familie“ zu übertragen? Dort ist es einfacher zu diskutieren. Sie hätten dadurch auch die große Ehre :), das Forum zu eröffnen.
      Ich hoffe, dass im Laufe der Zeit mehr und mehr Diskussionen entstehen, die der Übersicht halber besser in die Forums-Software passen.
      Jetzt aber schon mal meinen Dank, dass Sie sich mit einer eigenen Leidensgeschichte in die Diskussion begeben!

    • liebe comicfreak!
      du hast in so treffenden worten beschrieben, wie „es“ funktioniert… das ist das furchtbare an dieser art von intrigen – die klassische verdrehung. man sucht hilfe, und dafür gilt man als störenfried! der, der pisackt, intrigiert und psychische gewalt ausübt, lächelt freundlich alle an…
      na ist ja ganz deutlich, wer hier der störenfried ist… denkt sich wohl die ganze familie.. na der, der es nicht AUSHÄLT… denn der gibt ja nie ruhe…

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