HuffPo: „Muss ich meine Familie lieben?“

Hier ein link zu einem aktuellen Beitrag von mir auf Huffington Post zum Thema der schwarzen Schafe:

„Hört auf mit dieser Familien-Lüge“

Peter Teuschel

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3 Kommentare zu HuffPo: „Muss ich meine Familie lieben?“

  1. Petra Scholz sagt:

    Meiner Ansicht muss man niemanden lieben, zumal es weder erzwungene Liebe gibt,- noch etwas mit einer Liebe zu tun hat, ebenso wenig, wie man sich die Familie aussuchen kann, in welcher man aufwächst.

  2. Sabine sagt:

    Nein, man muss seine Familie nicht lieben, auch wenn das Konventionen vermeintlich vorschreiben. Wer mich nicht ehrt, der ist meiner Liebe nicht wert, basta!! Auch, wenn das unpopulär ist – schwimmt mal alle gegen den Strom – das befreit!!

  3. BefreiterSchmetterling sagt:

    Nein, muss ich gar nicht. Wir müssen überhaupt nichts außer diese Welt irgendwann einmal wieder verlassen. Und dazwischen können wir eine Menge tun – für uns selber, für andere …

    Zur Wahrheit und den Fakten zu stehen befreit sehr viel Energie. Auch wenn es zunächst sehr weh tut, eine Lebenslüge über Jahre / Jahrzehnte zu leben, kostet sehr viel mehr Lebensenergie und laugt aus. Ich spreche aus Erfahrung, denn ich bin mehrmals aus dem System ausgestiegen und wurde auch immer wieder brutal hinausgeworfen – wie auch jetzt wieder im Zuge einer Erbschaft bzw. des Ablebens meines Vaters.

    Ich erinnere mich, dass ich mich lange Zeit aus eben dieser Liebe / Verpflichtung heraus angepasst, geschwiegen habe, viele verletzende Dinge über mich ergehen lassen habe, wo ich heute sofort „Stopp!“ rufen würde, und dies nur, weil ich dachte, ich bin doch die Tochter, irgendeinen plausiblen Grund wird das schlimme Verhalten schon haben, andere haben auch Probleme, es ist doch meine Familie etc. etc. etc. Letztendlich taten mir diese Überlegungen gar nicht gut, obwohl sie verständlich sind. Die tiefe Sehnsucht des inneren Kindes nach Harmonie, Geborgenheit und einer intakten Familie verlässt Einen halt nie.

    Aus meiner Erfahrung heraus kann ich nur allen Mut machen, zu sich selber zu stehen, die Frühwarnzeichen zu erkennen und so schnell wie möglich raus aus destruktiven Mustern und Systemen, die wie Vampire unser Lebensblut aussaugen. Diese Energie zu nutzen, um selber zu heilen, sich um seine eigenen Träume zu kümmern, ein Studium zu machen, am Traumberuf zu basteln, zu reisen, Hobbys zu pflegen, verrückt zu sein, nette, liebevolle Menschen kennen zu lernen, eine Familie zu gründen, den Freundeskreis auszubauen etc. ist viel wichtiger.

    Ich habe erkannt, dass Freunde, Beruf, Studium, Hobbys und eine spirituelle Lebenseinstellung (kann auch Religion sein oder einfach die Suche nach dem ganz persönlichen Sinn) die Herkunftsfamilie allemal ersetzen, ja sie bei weitem überflügeln. Und irgendwann einmal, wenn man sich viele Kraftsäulen aufgebaut hat und in sich selber ruht, ist man auf keine Liebe / Bestätigung von außen mehr angewiesen, kann aufstehen, in die morgendliche Sonne schauen und innerlich jubeln: „Juhu, ich bin liebenswert, ich stehe zu mir und ich liebe mich, so wie ich bin!“ Dann lässt man los und reitet befreit in den Sonnenuntergang. Ein wahrer Höhepunkt, kann ich euch sagen.

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