Es gibt sie doch, die bunten Schafe

Wer „Das schwarze Schaf“ gelesen hat, weiß, dass es auch „leuchtend weiße Schafe“ gibt. Es sind die Töchter oder Söhne, die ausgegrenzt werden, weil sie mehr aus sich machen wollen, als es die Familienlegende hergibt.
Sie studieren, obwohl alle anderen Handwerker sind.
Sie gehen in die große Stadt, während Eltern und Geschwister an der Scholle kleben.
In einer Familie, in der die Angst regiert, haben sie als einzige den Mut, etwas aus ihrem Leben zu machen.
„Leuchtend weiße Schafe“ konnte ich mir beim Schreiben lebhaft vorstellen.

Als ich aber etwas über „bunte Schafe“ geschrieben habe, hatte ich schon Zweifel. Zwar konnte ich die Künstler, Revoluzzer und psychisch Kranken als eine Gruppe kennzeichnen, die aufgrund ihrer Andersartigkeit aus dem Familiengefüge fällt, aber hatte ich damit nicht das Bild überstrapaziert?

Schwarze und weiße Schafe  – ok, aber bunte???

Jetzt aber haben mir liebe Menschen ein Foto zukommen lassen, das alle meine Zweifel zerstreut hat.

Es gibt sie eben doch, die bunten Schafe:

busch

© privat

 

Beide Eltern sind übrigens weiß …

Peter Teuschel

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3 Kommentare zu Es gibt sie doch, die bunten Schafe

  1. Pingback: Schon mal ein buntes Schaf gesehen? › Schräglage

  2. Eva sagt:

    nun – Sie meinten: Sie glauben, beide Eltern waren weiß ggg

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