Die vielleicht nördlichsten aller schwarzen Schafe

Es ist ja mittlerweile schon Tradition, Bilder zu posten, die mir liebe Menschen für die schwarze Herde zur Verfügung stellen. Heute geht es um die vielleicht nördlichsten aller schwarzen Schafe (zumindest habe ich noch kein Bild von nördlicheren):

© Julia Pfalzgraf

© Julia Pfalzgraf

Diese schwarzen Schafe grasen in Island. Was mir besonders gefällt, ist das (scheinbar?) friedliche Zusammensein weißer und schwarzer Schafe. Ganz rechts, das ist Birta Schwarzschafsdottir und daneben weidet Gunnar Blacksheepsson. Glaube ich zumindest. Das dritte schwarze Schaf links hat mir seinen Namen nicht verraten. Zurückhaltendes Volk, die Isländer.
[Außer beim Fußball].

Peter Teuschel

 

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21 Kommentare zu Die vielleicht nördlichsten aller schwarzen Schafe

  1. osterhasebiene langnase sagt:

    Ganz genau: Das friedlich Zusammenleben und Miteinandergrasen ist nur scheinbar friedlich. Unter der Oberfläche brodels ständig… Muss man eben die richtige Form finden, um die Ungleichheiten auszudrücken, dann klappt´s vielleicht mit dem Frieden. Und selbstbewusst Farbe bekennen. Mir gefallen an dem Bild ganz besonders das Größenverhältnis von Himmel/Erde und Schafen: Wie klein wir doch alle sind.

  2. cindy sagt:

    Zurückhaltend, die Isländer, aber sympathisch!
    Sie halten eben zusammen und wo wahrer Zusammenhalt ist, da wird niemand ausgestoßen!!!!

    • Roswitha sagt:

      Es beruIigt mich, weil Sie das Wort
      》scheinbar《
      in Klammer hinzu gefügt haben.
      Wissen kann man es nie, ob echter Frieden herrscht. Viele wissen gar nicht, dass es echten Frieden und nicht echten Frieden gibt.
      Ich – als Schwarzes Schaf begegne ständig Menschen, die sich vom ersten Eindruck des Friedens täuschen lassen und mir nicht glauben, dass es gelogen ist.
      Ich bekomme von ihnen immer die (subtile) Botschaft; 》Sei du friedlich! Sei versöhnlich! Sei barmherzig! Sei angepasst! Mach etwas, wdamit es deinen Eltern gut geht! Füg deinen Elteirn kein Leid zu!…《
      Danke für das eingefügte Wort. Ich fühle mich verstanden von Ihnen Herr Teuschel.
      Denn es ist so; Wenn ich versuchen würde mich anzupassen um versöhnlich zu sein – und die ganze Tortur mitmachen würde, dann wäre es – als ob man einem Spielsüchtigen Geld leihen täte.
      Ich kann mich quasi der Heuchelei nicht anpassen weil ich leider Anpassungsstörungen habe. Das ist auch nicht therapierbar. Es ist nur ein Unterordnen möglich, in die Sippe. Damit werde ich wohl leben müssen. 🙂
      Frieden ist nur wenn alles geklärt werden darf und ans Licht kommt. Mit getäuschtem Frieden kann ich nicht auskommen.
      Tschüß und LG

      • cindy sagt:

        Da hast du recht, Roswitha, das ist bei mir ja auch nicht anders – Familien mit schwarzen Schafen kennzeichnen sich vor allem auch dadurch, dass man versucht, nach außen hin die „Bilderbuchfamilie“ zu spielen, in der es nur Frieden und keine Außenseiter gibt!
        Auch mit Kontaktabbrüchen gehen die alle garantiert nicht gerade hausieren und wenn es dann doch irgendwann herauskommt (z.B. durch Nachbarn, die bemerken, dass das Auto des schwarzen Schafs schon ewig nicht mehr vor’m Haus gestanden hat), dann ist es natürlich die Schuld des bösen undankbaren schwarzen Schafs, dass das alles so gekommen ist…!

        Man muss immer genauer hinschauen – aber das ist bei der Entfernung der Herde nicht so gut möglich… Vielleicht sollte man mal näher herangehen…

        • Roswitha sagt:

          Meine Mutter tut ihr möglichstes, damit sie ihre weiße Weste behalten darf. Ich kann nur zein paar Beispiele nennen die ich überhaupt gemerkt habe:
          Nach meinen Abbruch des Kontakts habe ich ihnen den Umgang mit ihren Enkeln erlaubt.
          Diese wurden vom Papa hin gebracht.
          Als meine Kinder dort waren, hat sie beiden ein Sparschwein geschenkt. Die Kinder durften Geld rein werfen, welches angeblich ein Geschenk für sie sei. Sie dürften das Sparschwein aber nicht mit nach Hause nehmen, weil Papi und Mama gemein sein könnten und das Geld für sich ausgeben würden. Wenn die Kinder ganz oft zu Oma und Opa kommen täten, dann füllen sie noch mehr Geld ins Sparschwein.
          Ich muss aber noch dazu erklären, dass ich lieber eine Woche hungrig ins Bett gehen würde, ansatt meine Kinder nicht zu versorgen, mit allem was sie brauchen. Mein Mann arbeitet als Unternehmer und würde sich krumm buckeln für uns. Wir sind weder spielsuchtig noch kaufsuchtig…. oder Raucher und der gleichen. Natürlich hätten wir denen nichts weg genommen. Viele Großeltern sparen für die Enkel, aber wenn sie es nicht den Kindern sofort geben, dann müssten sie es geheim tun und nicht den Kindern in Aussicht stellen. Dann hätten sie immer noch den Kindern sagen können; „Siehe wir haben heimlich gespart.“ Dieses in Aussicht stellen von Geld, von Lob und anderen Werte ist ein Machtspiel und typisch.
          Als nächstes haben meine Eltern zu dem Wochenende als unsere Kinder dort waren, Besuch empfangen von Verwandten. Ich habe beiden Kindern frische, neue, gebügelte Sachen zum anziehen in die Koffer gelegt. Als unsere Verwandten dort waren hat meine Mutter nicht die Kleidung aus dem Koffer genommen um die Kinder anzuziehen. Sie hat aus ihrer Arbeit – aus der Kita zerlumpte, alte verwaschene und heruntergekommenene Kleidung genommen. Mit diesen Sachen kleidete sie die Kinder am Sonntag bei den Festlichkeiten als meine verwandten zu ihr kamen. An diesem Wochenende erklärte sie meinen Angehörigen, dass der Kontakt schwierig sei. Die armen Kinder hätten es nicht leicht und sie machen sich große Sorgen.
          Dann äußerte ich den Wunsch, dass meine Eltern nicht mit den Kindern ins Schwimmbad dürfen. Sie sollten meine Priorität respektieren. Die Kinder können beide nicht richtig schwimmen. Ansonsten wünsche ich allen viel Spaß bei ihren Unternehmungen. Sie sind heimlich mit den Kindern zum baden ins Freibad gegangen und haben den Kinder eingeredet mich anzulügen.
          Später habe ich den Kontakt zu Oma und Opa auch nicht mehr erlaubt.
          Das entschied ich aber erst nach dem Supergau.
          Diese Geschichte vom Supergau hatte ich schon im Forum erzählt.
          Tschüß

          • osterhasebiene langnase sagt:

            Roswitha, was du da erzählst, das klingt wirklich verschlagen und hinterhältig…sowas kann man kaum glauben. Kann ich gut verstehen, dass du den Kontakt abgebrochen hast, das ist die richtige Konsequenz. Es fehlt dir gegenüber an Respekt, sie fallen dir in den Rücken. Sie untergraben deine Autorität. Und sie tun es ohne berechtigte Gründe. Solches Verhalten darf man sich nicht gefallen lassen. Vielleicht hilft es, eine Erklärung zu finden, warum sie so sind. Die Wahrheit wird man wohl nie (ganz) rausfinden, aber Erklärungen beruhigen und lassen einen zur Ruhe kommen. Das mit dem Geld und den (leeren) Versprechungen (wenn, dann…) das ist auch ganz typisch für meine Schwester. Vielleicht ist das ihre Vorstellung vom Leistungsprinzip, extrinsische Motivation…führt aber oft (vor allem bei den cleveren) zum Totalausstieg.

            • osterhasebiene langnase sagt:

              Diese Form von „Abrichtung“ und Dressur, wenn Belohnung in Aussicht gestellt wird, die dann letztendlich doch nicht (so) erreichbar ist, funktioniert gut bei Hunden. Beim intelligenten Menschen tritt irgendwann Abstumpfung und Desinteresse ein. (Ausser der Mensch ist derart „ausgehungert“, dass er gar nicht mehr aus sich selbst heraus schöpfen kann.) Es führt weg vom Moment (nur das Jetzt haben wir wirklich) und
              führt weg vom Menschen (seinen Interessen) selbst. Kann also nicht funktionieren. Selbst Hunden muss man ab und an einen Knochen lassen, sonst haben sie irgendwann keine Lust mehr.

          • cindy sagt:

            Wer weiß, liebe Roswitha, ob die nicht heimlich selbst Geld aus den Sparschweinen genommen haben?
            Deine Eltern haben mit diesen Sparschweinen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Sie hatten etwas, mit denen sie deine Kinder locken konnten und gleichzeitig konnten sie dich mal wieder in den Dreck ziehen…!

            Spielchen mit Geld liegen auch meinen Ex-Eltern besonders gut – dazu ein Beispiel, was die mit meiner älteren Tochter gemacht haben: Auf einen hohen Schrank haben sie ein 2€-Stück gelegt und wenn das Kind „brav“ war, dann „rückte“ das Geld nach vorne und wenn nicht, nach hinten… Wir wollten nicht, dass durch solche Spielchen die Geldgier meiner Tochter geschürt wurde und haben vorgeschlagen, dass sie ihr lieber eine andere Belohnung in Aussicht stellen sollten, z.B. etwas Schönes mit ihr unternehmen, aber das interessierte meine Ex-Eltern nicht…
            Ständig prahlten sie auch vor den Kindern mit ihren Häusern, ihren Reisen, ihrem schönen Leben und dann immer wieder der Satz „Ihr braucht keine Angst zu haben, es ist noch genug Geld da, auch wenn wir nicht mehr leben!“
            Und dann waren da ja auch die vielen Versprechungen, die nie gehalten wurden, das Haus meiner Omi, die Firmenanteile, die Finanzierung einer Privatschule für die Enkel usw….
            All das sollte dazu dienen, uns alle zu manipulieren und uns mithilfe des Vermögens gefügig zu machen, aber jetzt habe ich dieses Spiel durchschaut…!

        • osterhasebiene langnase sagt:

          …eine „unheilbare Anpassungsstörung“ habe ich bestimmt auch…(super!)

          • Roswitha sagt:

            Erklärend muss ich noch zu meinem Beispiel dazu sagen; Als ich erzählt hatte, was meine Eltern zu meinen Verwandten gesagt hatten „Sich Sorgen machen“ – Das konnte ich zwar nicht hören weil ja nur meine Kinder dort waren und der Papa sie hin gefahren hatte. Aber ich weiß es trotzdem worüber sie gesprochen hatten, weil meine Oma es mir in die Nase rieb, umzwar erst später, am Telefon. Das füge ich nur hinzu damit es keine Verwirrung gibt.
            Tschüß

            • osterhasebiene langnase sagt:

              Liebe Roswitha, könnte es sein, dass Deine Eltern einfach nur neidisch auf Dich sind, weil Dir alles (scheinbar) mühelos gelingt, während sie sich so hart abrackern mussten. Der Unterschied ist, dass internistisch motivierte Menschen, den extrinsisch motivierten immer ein Stück weit voraus sind. Sie surfen auf den Wellen und nutzen ihre Kraft, während extrinsische gegen die Wellen ankämpfen und viel mehr Energie (Willenskraft) bei weniger nachhaltigem Erfolg vergeuden. Sie sind evt. frustriert, dass es ihnen nicht ebenso leicht von der Hand geht. Leicht verdientes Geld ist bei diesen Menschen oft unverdientes Geld. Obwohl das nicht stimmt, denn auch der sinnorientierte muss seinen ganzen Kripps einsetzen und viel arbeiten, nur energieeffizienter und mit viel mehr Spass. Aber es schaut für die anderen so spielerisch und umernsthaft aus, dass sie die Leistungen nicht
              anerkennen können. Ja, sie denken, wir bekommen alles geschenkt. Und natürlich steckt auch eine Menge Selbstmitleid drin, bei den extrinsischen (wie hart haben wir doch gearbeitet…und soviel Undank und der Lohn kann nie hoch genug sein). War jetzt nur so ein Gedanke…und es betrifft mich genauso. Zuerst haben sie uns die Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt (unsere Fähigkeiten gefördert), dann sind sie uns aber wegen des Vorsprungs und der Kompetenzen (die ihnen aufgrund ihrer eigenen Kindheit/Persönlichkeit fehlten) so neidisch, dass wir sie überholt haben, dass sie uns das Leben wieder schwer machen müssen. Sie spüren nämlich, dass wie ihnen etwas voraushaben…auch wenn wir nicht soviel Geld haben wie sie. Sie wollen von uns mitgenommen werden, aber sie stören uns und bremsen uns aus.
              Der Respekt müsste gegenseitig sein, aber es ist so schwer, etwas zu respektieren, das einem sinnlos vorkommt. Vielleicht sollte man einfach die Bemühung an sich respektieren – dann lösen sich evtl. auch die Machtspiele auf. Und ohne sie wären wir heute nicht da, wo wir sind, sondern ganz wo anders…das muss man auch zugestehen. LG

          • cindy sagt:

            Liebe osterhasebiene, ich glaube, es kommt darauf an, wie man das Wort „Anpassungsstörung“ definiert – wenn du damit meinst, dass wir das Verhalten unserer Herkunftsfamilien kritisch hinterfragen, nicht ALLES stumpf hinnehmen und mitmachen und uns nicht alles gefallen lassen, dann hast du sicher recht!!!!
            Ich muss da immer an das Spiel mit den Lemmingen denken – einer rennt stumpf hinter dem anderen her, auch wenn es in den Abgrund geht…!

            • osterhasebiene langnase sagt:

              Ja…“Anpassungsstörung“ im Sinne von Verweigerung, wenn Sinn (für mich) nicht zu erkennen ist und meine Werte verletzt werden. Aber wenn´s passt, lauf ich auch gerne in der Herde mit.

              • Roswitha sagt:

                Das Schwierige ist; Ich weiß nicht einmal ob ich meiner Mutter nun unrecht tue. Vielleicht hatte es auch andere Gründe weshalb sie die Kinder mit alten Kleidungsstücken angezogen hatte. Vielleicht wollte sie mit Fingermalfarben mit ihnen etwas malen oder im Matsch spielen und die guten Sachen nicht beschmutzen.
                Es könnte genauso gut sein, dass sie nicht Schwimmen waren und mein Kind hat nur fantasiert.
                In unser Familie darf aber nichts geklärt werden.
                Zurück bleibt nur Verwirrung und Ratlosigkeit.
                Es fehlt an Kommunikation und Vertrauen.
                Ich weiß selbst nicht ob ich die Verrückte bin die den Teufel an die Wand malt.
                LG

                • Roswitha sagt:

                  Weil diese Zweifel nicht mit einem kränkbaren Menschen geklärt werden dürfen – werden sie zur Verzweiflung. In einer gesunden Beziehung könnte alles geklärt werden. Ob nun die Kinder im Freibad waren…..
                  Mir bleibt nur die Möglichkeit diese Situationen und Fragen zum siebenmillionenneunhundert fünfundzwanzigtausend sechshundertzweiundsiebzigsten mal zu verdrängen und zur Seite zu schieben.
                  Mein Problem liegt eigentlich nicht darin, was meine Eltern tun oder sagen um mich zu demütigen.
                  Sondern meine Sehnsucht liegt darin, dass ich mir STARKE Eltern wünsche die gelassen mit Konflikten und Kritik umgehen würden.
                  Es ärgert mich weil, meine Eltern ständig Ängste haben und deshalb auch Kontrolle, Ehre und übertriebene Solidarität für sich beanspruchen.
                  Ich habe versucht mit Samthandschuhen meinen Eltern nahe zu sein. Es nützt nichts Samthandschuhe zu benutzen. Sie knicken dennoch bei der kleinsten Berührung ein.
                  Liebe Osterhasenbiene langnase, ich kann deine Fragen bezüglich der Motive meiner Eltern nicht beantworten.
                  Ich habe viele Möglichkeiten ausprobiert, etwas zu verstehen und mich zu zeigen in meiner Art wie ich bin.
                  Es bringt aber nichts, sie fühlen sich von allem gekränkt.
                  Mein Temperament kränkt sie, meine Art wie ich meinen Glauben lebe macht ihnen Sorgen. (Sie sind eigentlich auch Gläubig und glauben an den selben Jesus wie ich. Dennoch sprechen sie mir die Beziehung zu Gott ab, weil ich nicht die Tradition die mit Glauben zu tun haben, so wichtig nehme? Eigentlich weiß ich gar nicht was ich falsch mache. Sie denken vielleicht, dass Gott sich auch von mir beleidigt fühlt so wie sie sich bei jeder Berührung beilegen?) Mein Aussehen passte auch nicht immer (Mein Vater störte es, dass ich als Kind zu pummelig gewesen wäre und beschimpfte mich sogar einmal als Fettes Schwein) Meine Ideen und Wünsche sind eine tiefes Entsetzen für sie. Meine wirklichen Interessen sind für sie ein Problem. Eigentlich erkennen sie nur eines meiner Hobbys an und empfinden es als schön. Das ist mein Interesse Bilder zu malen. Sie haben aber nicht gemerkt, dass dieses Hobby von mir in meiner Kindheit ausgeübt worden ist. Im Kindergarten malte ich gerne. Wenn ich ihnen also erklären würde, dass sie meine Interessen gar nicht kennen- dann würden sie antworten; „Doch wir kennen deine Interessen. Du malst doch gerne.“ Wieder würden sie ei eine beleidigte Miene ziehen, die sich wie Peitschenhiebe gegen mein Herz anfühlen. Die Botschaften sind so subtil und nicht nachweislich. Wie kann ich ihren bekümmerten Blick und ihre Miene beweisen. An was sollte ich die Botschaften, die die Beziehung zu mir erklären festnageln.
                  Ich habe keine starke Eltern.
                  Wenn ich es genau beschreiben will, warum ich den Kontakt abgebrochen hatte; Ich habe den Kontakt abgebrochen, nicht nur weil meine Eltern mich ständig kritisieren. Sondern weil ich es nicht mehr ertrage ständig meine Eltern zu kränken, mit allem was
                  ich tue.
                  Ich will nicht ständig beleidigte Opfer vor mir sehen sondern Zufriedenheit und Stolz in den Gesichtern meiner Eltern.
                  LG

                • osterhasebiene langnase sagt:

                  Liebe Roswitha,
                  bewahre Dir Deinen Humor, denn damit liegst Du auf alle Fälle goldrichtig…:-)LG

  3. osterhasebiene langnase sagt:

    Du bist vollkommen in Ordnung so wie Du bist, liebe Roswitha, das weißt Du auch und das ist das allerwichtigste. Schade, dass Deine Eltern das nicht sehen können. Wenn sie es nicht sehen können, muss man es ihnen vielleicht noch nahebringen. Vielleicht steckt da auch ein Selbstwertproblem bei Dir dahinter und Du denkst, Du hättest es irgendwie nicht verdient, als gleichwertig behandelt zu werden. Sie müssen Dich als erwachsene Frau akzeptieren, wenn Du Dich genauso verhältst und Dir nicht mehr bieten lässt, dass man Deine Grenzen missachtet, Dich übergeht, austrixt usw. Ich glaube, dass da noch sehr viel Potential drinsteckt…und Dir die Beziehung auch sehr wichtig ist. LG

    • cindy sagt:

      Liebe Roswitha, in deinen Worten erkenne ich schon wieder jede Menge Selbstzweifel und die sind meiner Meinung nach unbegründet!
      Deine Eltern haben dich ein Leben lang runtergeputzt und kleingemacht (ähnlich wie meine mich auch)… Es geht hier nicht um eine einzige Demütigung, auch nicht um ein paar, sondern um viele, viele kleine, die sich jetzt auch wie ein Puzzle zusammensetzen und das wahre Bild deiner Eltern zeigen!!!!
      Und wenn wir mal beim Bild vom Puzzle bleiben: Das Bild des Puzzles lässt sich am Ende erkennen, auch wenn da evtl. ein paar Teile kaputt sind oder fehlen – Hauptsache es sind nicht die wichtigsten! Wenn dein Vater dich z.B. wirklich als „fettes Schwein“ bezeichnet hat, ist allein das schon eine Respektlosigkeit sondergleichen!!!! Selbst wenn du wirklich ein paar Pfund zu viel hattest – hat sich dein Vater vorher mal überlegt, ob dir das vielleicht auch unangenehm ist und er dich damit nur noch mehr kränkt? Viel vernünftiger wäre es doch gewesen, dich erstmal vorsichtig darauf anzusprechen und dann gemeinsam zu überlegen, was man dagegen unternehmen kann, aber ich schätze, dass man dich nach diesem Ausspruch einfach alleine hat stehen lassen und sich dein Vater noch nicht einmal dafür entschuldigt hat…!
      Für deine Herkunftsfamilie bist du ein Nichts, auf dem man nach Herzenslust herumtrampeln darf und das brauchen Narzissten und deren Anhänger eben…!

      • Roswitha sagt:

        Danke – liebe Schwarze Schafe!
        Das ganze Dilemma unserer Herkunft ist einfach schändlich. Liebe Oserhasenbiene langnase- zwischen meinen Eltern und mir gibt es nichts zu klären, für mich.
        Eine Freundin von mir, hatte mir traurig von ihrem verstorbenen Vater erzählt. Er hatte sie sehr geliebt und mit ihr oft gesprochen, Unternehmungen gemacht und zu ihr gehalten. Ich spürte die geistige Nähe zwischen meiner Freundin und ihrem Vater. Es ist so schön zu beobachten und doch ein wehmütiges Gefühl.
        Das perfide daran ist; Ihr Vater ist tot und sie hat eine Beziehung zu ihm im Geist. Mein Vater lebt und es gibt keine Beziehung und es gab auch keine. Er ist so unerreichbar wie eine Bergspitze weit oben.
        Ich kann es nicht erzwingen.
        Es steckt auch kein Potenzial dahinter und sonst irgend ein Weg. Ich habe schon alles versucht und es geht nicht. Ich habe auch kein Problem mit meinem Selbstwertgefühl, denn ich weiß auch ganz genau, dass ich dieses Benehmen von meinen Eltern nicht verdient hätte.
        Ich beschreibe hier nur einen Wunsch den ich habe und jeder Mensch darf sich wünschen was auch immer er möchte.
        Mein Wunsch ist wohl nicht erfüllbar aber dennoch nehme ich mir das Recht ihn zu äußern.
        Wünsche zu haben, ist ein Zeichen dass bei mir nicht alle Gefühle begraben sind und dass ich wenigstens weiß dass ich das Kind meiner Eltern bin.
        Liebe Grüße

        • osterhasebiene langnase sagt:

          Manchmal sind die toten Väter wirklich die besseren, das glaube ich auch, liebe Roswitha. Viele oder die meisten Menschen, denken, sie können ihren eigenen Frust (Versagen, Ängste…) einfach auf andere (wehrlose Opfer) abladen. Aber ich denke mittlerweile immer öfter, wie wahr der Spruch ist: Was man sagt, das ist man selber! Den Spruch habe ich als Kind denen entgegen geschmettert, die mich ärgern wollten. Nur den „Großen“ gegenüber traut man sich nicht immer. Bei meinen Geschwistern hab ich nicht aufgemuckt, weil sie dann so irre aggressiv und vernichtend wurden. Aber keine Angst: Du kommst nicht irgendwann angekrochen und bettelst irgendwen an, ganz bestimmt nicht, weil es genug Menschen gibt, die Dich so mögen, wie Du bist, selbstbewusst und klar.
          Meine Mutter war auch schwierig und hat Grenzen überschritten (z.B. meine Kleider „entsorgt“ oder mein Zimmer „aufgeräumt“), da bin ich sowas von ausgeflippt, bis sie das tatsächlich mal kapiert hatte. Das war in meiner Jugendzeit und hat viel „geklärt“, sodass ich später ein halbwegs vernünftiges Verhältnis zu meiner Mutter haben konnte. Und andererseits hat sie mich eben nie fallenlassen, sondern war immer hinter mir gestanden, egal, was ich ausgefressen hatte (einmal habe ich das Auto zu Schrott gefahren, war nicht der großen Worte wert…ich durfte Fehler machen. Ich habe Fehler gemacht, war Schulverweigerer ect.) Ich war wirklich schwierig und habe meine Grenzen ausgetestet. Ich denke, bei meinen Geschwistern hat diese Phase (der Abgrenzung und Auflehnung) komplett gefehlt und so wurden sie nie wirklich erwachsen, d.h. sie haben nicht das richtige Verhältnis von Geben und Nehmen gelernt und sind in einer generellen Erwartungshaltung steckengeblieben. Das macht, glaube ich, auf Dauer sehr unzufrieden. Manchmal denke ich, dass man sich gute Eltern auch erziehen muss. Liebe Grüße

        • cindy sagt:

          Liebe Roswitha, Wünsche darf man haben und diese selbstverständlich auch äußern – man sollte sich nur im Klaren darüber sein, dass es Wünsche gibt, die nicht in Erfüllung gehen können und dieser ist einer von der Sorte… Aber das weißt du ja…

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