„Das Kind in mir“: Pflichtlektüre für schwarze Schafe

Die Zeitschrift „Psychologie heute“ dürfte den meisten Lesern meiner Blogs bekannt sein. Die Beiträge sind insgesamt gesehen meist gut bis ausgezeichnet.

Neben den im regulären Turnus erscheinenden Heften gibt es immer mal wieder eine so genannte „Psychologie heute compact“- Ausgabe, die sich dann schwerpunktmäßig mit bestimmten Themen beschäftigt.

Das neueste „compact“- Heft heißt „Das Kind in mir“ und ich würde es als eine Pflichtlektüre für alle schwarzen Schafe bezeichnen.

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Es gliedert sich in drei Blöcke: Die Schatten der Kindheit“, „Schwierige Kindheiten“ und „Erwachsen sein“.

In jedem der drei Teile finden sich Artikel, die sich mit Belastungen aus Kindheitstagen beschäftigen. Ich will jetzt keinen Beitrag aus der rundum gelungenen Mischung hervorheben, bemerkenswert ist aber schon der Titel des ersten Interviews mit Susan Forward: „Die schmerzhafte Erkenntnis: „Meine Mutter liebt mich nicht“.“ Es ist ein sehr intensives Heft, das sich ganz der Beziehung Eltern-Kinder widmet und sich unter anderem mit der inneren Problematik beschäftigt, die oft auch schwarze Schafe umtreibt: Wie gehe ich damit um, wenn es – gelinde gesagt –  mit meinen Eltern „nicht gepasst hat“.

Also aus meiner Sicht die klare Empfehlung, sich diese Ausgabe von „Psychologie heute compact“ anzuschaffen. Und wer meinen Beitrag „Die frühe Erfahrung: Ich zähle nicht“ aus der Ausgabe 1/ 2015 verpasst hat, kann ihn hier noch einmal unter dem Titel „In der eigenen Familie ausgegrenzt“ finden.

Peter Teuschel

 

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4 Kommentare zu „Das Kind in mir“: Pflichtlektüre für schwarze Schafe

  1. osterhasebiene langnase sagt:

    Das Heft ist wirklich sehr lesenswert. Dr. Peter Teuschel hat übrigens auch einen Artikel darin veröffentlicht: „In der eigenen Familie ausgegrenzt“. Vor allem für Leien ist alles sehr anschaulich und leicht verständlich geschrieben. Auch wenn mir vieles schon bekannt war, kann ich manches nun noch differenzierter sehen oder aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Es werden alle Stationen des Lebens beleuchtet: Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter, Alter. Das fand ich sehr interessant.

  2. maro sagt:

    Eine Empfehlung, Herr Teuschel, ist in Ordnung – PFLICHTlektüre eher weniger.

  3. Sophie sagt:

    VerPFLICHTungsEMPFEHLUNG :mrgreen: para me

  4. maro sagt:

    Interessant ist das Titelbild – weiblich.

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