Collage „Das schwarze Schaf“

Gerade habe ich per email eine Collage zugeschickt bekommen. Sie zeigt, was aus schwarzen Schafen werden kann, wenn sie es schaffen, ihre Rolle in der Familie abzustreifen und sich Wahl-Beziehungen zu suchen.

Gefällt mir super gut und mit Erlaubnis des Collagenkünstlers präsentiere ich sie hier allen schwarzen Schafen (bitte nur bewundern und nicht kopieren, ist Eigentum des Erstellers!):

Das_schwarze_Schaf

Peter Teuschel

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6 Kommentare zu Collage „Das schwarze Schaf“

  1. shauna sagt:

    Wo ist denn auf dem 2. Bild das schwarze Schaf geblieben? Ich seh irgendwie nur Kühe.

  2. maro sagt:

    Sehr schön. Die Collage gefällt mir auch gut.

  3. Frida sagt:

    Das ist eine sehr gelungene Collage, der Künstler zeigt auf sehr einfühlsame Weise das Schicksal eines schwarzen Schafes in einer Umgebung, die es am Leben hindert, immer auf Distanz zu sich hält und es damit in Einsamkeit hüllt, obgleich es immer von anderen weißen Schafen umgeben ist, bleibt es dennoch isoliert und es wirkt, als wäre es in seiner Einsamkeit und Trauer auch ein Stück weit seiner Lebendigkeit beraubt. Dann gibt sich das schwarze Schaf selbst die Erlaubnis so zu sein wie es ist und so wirkt es auch gleich lebendiger. Diese Lebendigkeit gewinnt es durch seine Entscheidung wieder
    zurück und so eröffnet sich ihm auch eine andere, viel buntere, interessantere und größere Welt. Das macht Hoffnung und hat mir persönlich sehr gut gefallen. Beim Betrachten der Collage fühlte ich mich gut und teilte meine Begeisterung mit anderen, die auch sehr berührt waren. Die Lebendigkeit und die Freude am Leben waren es, die mich hierbei besonders angesprochen haben. Das hat der Künstler gut zum Ausdruck gebracht, ich wünsche ihm (oder ihr) weiterhin viel Lebensfreude und Schaffenskraft und freue mich für das schwarze (oder bunte) Schaf, dass es den Mut aufbrachte, so zu sein wie es wirklich ist und sich das von niemanden verbieten zu lassen!

    • osterhasebiene langnase sagt:

      @Frida, das haben Sie wieder schön beschrieben. Die Distanz zu sich selbst ist es, die das schwarze Schaf vom Leben und Lebendigen isoliert. Die Erlaubnis (Akzeptanz) so zu sein, wie es ist, ist der Schlüssel zur Teilnahme am Leben. So sehe ich das auch. Im ersten Bild wird es durch die weißen Schafe begrenzt, dann kommt die Entscheidung zum Ausbruch und im dritten Bild kann sich die innere Lebendigkeit nach außen entfalten. Die (äußere) Welt hat sich verändert. Sehr gelungen dargestellt, finde ich auch.

  4. maehmaeh sagt:

    Hallo Frida, vielen Dank. Ich hatte nicht realisiert, wie einsam das schwarze Schaf da in der Mitte der weissen Schafe ist oder war. Die ihm sozusagen den Ausgang versperren. Der Weg zur bunten Wiese war lang und beschwerlich. Unterstützt von den neuen Freunden wird es möglich, einen Blick auf die schmerzliche Vergangenheit zu werfen.

  5. Frida sagt:

    @maro: danke für den sehr interessanten Auszug über den französischen Maler Henri Matisse. Ich stelle es mir sehr schwer vor, die eigenen Werke der öffentlichen Kritik preiszugeben, sie der Öffentlichkeit vorzustellen und dann auf eine solche, wie von Ihnen beschriebene, wirklich vernichtende Reaktion zu treffen, das ist bestimmt schwer zu verkraften. Dazu gehört wahrhaftig eine Menge Mut und Durchhaltevermögen!

    @Osterhasebiene Langnase und maehmaeh: Danke für die freundliche Rückmeldung, über die ich mich sehr gefreut habe. Danke auch dafür, dass Sie mir Ihre eigenen Wahrnehmungen und Eindrücke über die Collage und meinen Kommentar dazu beschrieben haben. Das gibt mir persönlich sehr viel.

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