Schwarze Schafe sind was ganz Besonderes

Wunderbar, wenn die User des Forums Bilder schicken. Hier ein ganz besonderes Exemplar. Eingeschickt hat es Cindy, die sich sehr über diese Karte gefreut haben dürfte!

Besonderes schwarzes Schaf

Vielen Dank fürs Mitgestalten der Seite!

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Ja, is denn jetzt scho Ostern vorbei?

Dieses wunderschöne Bild einer gemischten schwarz-weißen Schafherde erreichte mich pünktlich zu Ostern. Da ich damals keine Zeit hatte, es einzustellen, möchte ich das jetzt nachholen.

Danke an Justina für das Gruppenbild!

© Justina

© Justina

Peter Teuschel

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Kuckuckskinder: Seltener als gedacht?

Kuckuckskinder sind oft klassische „schwarze Schafe“. Sie haben darunter zu leiden, dass sie vom Vater (mitunter auch von beiden Eltern) schikaniert, weggeschoben und unter Umständen sogar verstoßen werden. Hintergrund ist die Annahme (oder die Gewissheit) des Vaters, dass das Kind nicht von ihm, sondern von einem anderen Mann ist.

Über die Häufigkeit von Kuckuckskindern gab es bislang nur Mutmaßungen oder aber Zahlen aus Vaterschaftstests, die wegen des Verdachts ehelicher Untreue durchgeführt wurden. Dabei kursierten Häufigkeiten von 10 bis 20 %.

Jetzt hat eine belgische Forschergruppe der Universität in Leuven die genetische Linie von 500 Belgiern unter Zuhilfenahme der Ahnenforschung ausgewertet. Sie fanden eine Häufigkeit von unter einem Prozent (0,9%) an Kuckuckskindern pro Generation.
Das Team um Larmuseau zitiert auch Studien aus Italien, Spanien, Südafrika und Mali, die zu ähnlichen Ergebnissen kommen.

Muss der Mythos von der Häufigkeit der Kuckuckskinder also revidiert werden?

Wie so oft sagen Prozentwerte nichts aus über das Leid, das im Einzelfall für Betroffene entsteht. Aus meiner Erfahrung sind auch die Fälle, in denen der Vater lediglich vermutet, das Kind könne nicht von ihm sein, außerordentlich einschneidend für die „entliebten“ Töchter oder Söhne. Umgekehrt gibt ein nicht erklärliches abweisendes Verhalten eines Vaters immer wieder Anlass zur Frage: „Bin ich ein Kuckuckskind?“ Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass die „Mär“ von den 10 bis 20% unehelichen Kindern, die einem Vater untergeschoben werden, natürlich auch das Misstrauen vieler Männer befeuert hat.

Strict father punishes his son

Insofern sind die neuen Zahlen wichtig, um gerade zu rücken, dass Kuckuckskinder bei weitem nicht in dieser Häufigkeit auftreten wie es immer wieder kolportiert wird.
Ein Trost für von dieser Thematik auf die eine oder andere Weise Betroffene ist das aber natürlich nicht.

Peter Teuschel

 

P. S. Zu diesem Thema habe ich vor einiger Zeit einen Gastbeitrag im Kuckucksvaterblog geschrieben: Der Dolch.

 

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BLACK SHEEP in USA

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Der Travel Bug BLACK SHEEP kommt weit herum. Auf der entsprechenden Seite hält BLACK SHEEP uns auf dem Laufenden. Nachdem eine Info über das Thema „schwarzes Schaf“ in englischer Sprache mitreist, ist es nicht ausgeschlossen, dass sich von dort mal jemand meldet.

Peter Teuschel

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Collage „Das schwarze Schaf“

Gerade habe ich per email eine Collage zugeschickt bekommen. Sie zeigt, was aus schwarzen Schafen werden kann, wenn sie es schaffen, ihre Rolle in der Familie abzustreifen und sich Wahl-Beziehungen zu suchen.

Gefällt mir super gut und mit Erlaubnis des Collagenkünstlers präsentiere ich sie hier allen schwarzen Schafen (bitte nur bewundern und nicht kopieren, ist Eigentum des Erstellers!):

Das_schwarze_Schaf

Peter Teuschel

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Bunte Schafe unerwünscht?

Gerade findet auf Twitter und in Facebook ein kleiner Shitstorm statt. Hier springe ich gerne mal auf den fahrenden Zug auf, weil das Thema ein klassisches „Bunte-Schafe“-Problem ist.

Gerade diejenigen Kinder, die ihre künstlerische Ader nicht nur im Privaten ausleben, sondern einen Beruf daraus machen wollen, haben es in vielen Familien nicht leicht.

© Vera Kuttelvaserova - Fotolia.de

© Vera Kuttelvaserova – Fotolia.de

Jeder kann nachvollziehen, dass Eltern für Ihre Kinder „nur das Beste wollen“ und sich für diese einen Beruf wünschen, mit dem sie später einmal ihr Geld verdienen können.
Es gibt aber auch Kinder (und ich kenne einige von diesen ehemaligen Töchtern und Söhnen), die kreuzunglücklich werden, wenn sie von ihrem künstlerischen Weg abgedrängt und in eine Ausbildung gezwängt werden, die nur den Eltern sinnvoll erscheint.

Geradezu sinnbildlich für dieses Thema sind die Mädchen-T-Shirts von GAP, die derzeit für einigen Unmut sorgen:

Foto: Huffington Post

Foto: Huffington Post

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Huffington Post kann man einen entsprechenden Artikel dazu lesen.

Seltsam: Die Künstlerin (es sind ja Mädchen-T-Shirts) wird durchgestrichen zugunsten eines anderen Berufes. Wieso ? Warum?

Mich beruhigt es immerhin, dass offenbar auch andere Menschen diese T-Shirts nicht gerade gelungen finden.

Peter Teuschel

 

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Wie geht es den schwarzen Schafen nach Weihnachten?

Manchmal zeigen Bilder wirklich deutlicher, wofür man sonst viele Worte bräuchte.

Dass gerade Weihnachten für sehr viele schwarze Schafe ein hoch problematisches Fest ist, wird jedem einleuchten: Wo sonst lastet ein größerer Druck auf allen Familien, sich zu treffen, beieinander zu sein, sich aber zumindest Rechenschaft abzulegen, wie man zu einander steht?

Ob das schwarze Schaf an den Feiertagen Kontakt zur Familie hatte oder diesen vermeiden musste/ sollte/ konnte: In jedem Fall ist es eine emotional sehr belastende Zeit, vielleicht die schlimmste im ganzen Jahr für viele Menschen, die die Erfahrung machen mussten, aus der eigenen Familie ausgegrenzt oder gar ausgestoßen zu sein.

Gerade an solchen Tagen zeigt sich, wie wichtig der Grundgedanke der schwarzen Herde ist: Gleichgesinnte an einem Ort zu wissen, an dem diese Benachteiligung allen anderen bekannt ist, man nicht viel erklären muss und man auch etwas „Dampf ablassen“ kann, wenn einem danach ist.
Manchmal reicht es aber auch schon, vorbeizuschauen, ein bisschen zu lesen, sich bestätigt und nicht mehr so alleine zu fühlen.

Hier die Aufrufstatistik der schwarzen Herde in den Tagen vor und nach Weihnachten.

Screenshot 2015-12-30 00.35.56

Alle schwarzen Schafe sind hier herzlich willkommen, ob vor, an oder nach Weihnachten.

Peter Teuschel

 

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Beim Kommentieren bitte mit dem Namen aufpassen!

Nachdem es immer wieder zu Postings kommt, die versehentlich mit voller Namensnennung abgegeben werden:

Bitte achten Sie darauf, mit welchem Namen Sie hier kommentieren!

Wenn Sie einen Kommentar abgeben, sehen Sie in der Regel ein solches Formular:

Screenshot 2015-12-27 21.58.10

Unter „Name“ müssen Sie NICHT Ihren echten Namen abgeben, sondern können sich ein Pseudonym aussuchen. Ich kann leider nicht kontrollieren, unter welchem Namen Sie posten!

Sollte Ihnen das Missgeschick passiert sein, dass Sie Ihren echten Namen angegeben haben und Sie das nicht wollen, schicken Sie mir bitte zeitnah eine email. Ich korrigiere das dann so schnell ich kann.

Peter Teuschel

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Schwarzschafige Weihnachten

Meine Weihnachtswünsche auf Schräglage möchte ich hier noch einmal explizit für alle schwarzen Schafe wiederholen (nicht alle lesen ja auch dort mit):

Ich wünsche Weihnachten!

Nein, nicht einfach nur „schöne Weihnachten“.

Einige werden die nicht haben und von anderen weiß ich, dass es ihnen am liebsten wäre, wenn die Feiertage nur schnell vorübergehen würden.

Also wünsche ich allen die Weihnachten, die sich sich erhoffen: Festliche, fröhliche, besinnliche, lange, kurze, flüchtige, im Kreise von Familie, Freunden, oder in bester Gesellschaft mit sich alleine.

Für alle, die Weihnachten genießen können: Feiern Sie schön!

Für alle, die Weihnachten nicht genießen können: Es sind nur ein paar Tage. Die gehen auch vorbei.

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Und für Weihnachten gilt ebenso wie für den Rest des Jahres:

Ich habe keine 

Macken

das sind

Special Effects!

Peter Teuschel

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Das schwarze Schaf geht auf Reisen: Als Travel-Bug „BLACK SHEEP“!

Vielleicht kennen manche Mitglieder der schwarzen Herde ja diese (relativ) neue Schatzsuche, genannt Geocaching.

Beim Geocaching begibt man sich auf die Suche nach versteckten Schätzen. Diese wurden von anderen Cachern an bestimmten Orten deponiert. Die Koordinaten, an denen der Schatz versteckt wurde, sind im Internet veröffentlicht. Jeder kann sich dann, mit einem GPS-fähigen Gerät ausgestattet, auf die Suche nach dem Cache machen. Hat man ihn gefunden, so trägt man sich in das immer beiliegende Logbuch ein und bestätigt den Fund anschließend im Internet.

Das macht mehr Spaß als es sich anhand dieser Beschreibung vielleicht anhört und wen das Geocaching-Fieber einmal gepackt hat, den lässt es nicht so schnell wieder los.
(Nähere Infos dazu auf www.Geocaching.com.)

Neben den eigentlichen Schätzen, den versteckten Geocaches, gibt es noch so genannte Travel Bugs. Dies sind Gegenstände, die aus einem Cache entnommen werden können, um dann in einem anderen wieder abgelegt zu werden. Solche Travel Bugs legen oft einen weiten Weg zurück, manche reisen um die halbe Welt. Gerade liegt ein Travel Bug vor mir, der schon über 63 ooo km zurückgelegt hat.

Aber jetzt geht ein ganz besonderer neuer Travel Bug auf die Reise: Das schwarze Schaf!

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Als Vertreter für alle schwarzen Schafe tritt es seine Reise um die Welt an. Sein Ziel ist, an möglichst viele verschiedene Orte zu kommen, um dort allen zu erzählen, dass ein schwarzes Schaf ziemlich alleine ist, viele schwarze Schafe aber eine beachtliche Herde darstellen.

Das schwarze Schaf ist aus eigener Zucht (sprich selbstgemacht), trägt den Namen BLACK SHEEP und es wird in den nächsten Tagen von mir in einem Geocache abgelegt. Seine Reise werde ich hier auf der schwarzen Herde dokumentieren.

Ich hoffe, BLACK SHEEP kommt weit herum.

Und falls unter den schwarzen Schafen hier auch der eine oder andere Geocacher ist, würde ich mich natürlich besonders freuen, wenn BLACK SHEEP auch bei diesem einmal vorbeischaut.

Peter Teuschel

 

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